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    Wattenwilerwald



    "Schöner Wald in treuer Hand...
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    Wattenwilerwald



    ...labt das Aug' und schirmt das Land!", sagte schon Gottfried Keller.

Ortsmuseum Wattenwil

Fred und Cécile Zimmermann - Stiftung

Rückblick

Fotoausstellung mit Wettbewerb

6. Dezember 2008 bis 22. Februar 2009

Marc Imboden schrieb am 23. Februar 2009 im Thuner Tagblatt zum Ausstellungs-Abschluss:
Bernhard Burn ist der Gewinner des Wattenwiler Fotowettbewerbs. Mehr noch: Er ist ein doppelter Gewinner!

Ein Fotowettbewerb, zwei Jurys: Eine besteht aus dem Wattenwiler Gemeinderat und Angestellten der Verwaltung, die andere aus den Besuchern der Ausstellung im Ortsmuseum. Das Siegerbild ist bei beiden dasselbe. Nicht  knapp, sondern mehr als deutlich. Mit anderen Worten: Bernhard Burn hat eine absolute Spitzenfotografie geliefert.

 

fotowettbewerb

 

Seine Aufnahme, entstanden an einem kalten Tage im letzten Winter an der Gürbe, braucht im Bereich Landschaftsfotografie den Vergleich mit Profifotografien nicht zu scheuen.

Ein Abbild der Gemeinde

„Die wärmenden Sonnenstrahlen reflektierten sich an einem späten Wintertag im tauenden Eis der Gürbe“, beschreibt Gemeindeschreiber Martin Frey das Bild. „Für mich vereint es viele Merkmale von Wattenwil: Kraft, Energie, Hoffnung auf den Frühling, Aufbruch – zum Beispiel die bevorstehende Verwaltungsreform.“ Da die Gürbe an vielen Stellen die Gemeindegrenze markiere, sei dieser Bach ein Teil von Wattenwil. „Als Naherholungsgebiet, als Namensgeberin der Region und, wie die Geschichte zeigt, auch mal als potenzielle Gefahrenquelle.“

Nur in der Natur

Fotografieren ist Burns grosse Leidenschaft. Der gelernte Chemiker ist in keinem Klub, hat keine Kurse besucht, sondern sich das Handwerk autodidaktisch beigebracht. „Ich fotografiere nur Natursujets, und nur bei natürlichem Licht – also ohne Blitz“, sagt Burn gegenüber dieser Zeitung. Im Gürbegrien hält er sich häufig auf und findet dort auch immer wieder etwas Neues, auf das er seine Ikon-D-200-Spiegelreflexkamera fokussieren kann. Den zweiten Preis im Publikumswettbewerb erzielte ebenfalls Bernhard Burn mit gleich vielen Stimmen wie Günter Berger. Dieser konnte sich mit einem weiteren Bild zusätzlich auf Rang 3 klassieren. Die Rangverkündigung und Preisverleihung erfolgte gestern Nachmittag im Wattenwiler Ortsmuseum.Die Idee für den Fotowettbewerb war in der Gruppe Standortmarketing entstanden. Deren Aufgabe ist unter anderem, die Behörden mit Fotografien von Wattenwil zu versorgen, damit diese über genügend Bildmaterial verfügt, wenn sie die Gemeinde Auswärtigen vorstellt.

Rege Teilnahme

Die Wattenwilerinnen und Wattenwiler zeigten sich als äusserst fleissige Fotografen: Nachdem der Wettbewerb in der Dorfzeitung ausgeschrieben worden war, gingen bei der Gemeinde 329 Bilder ein: Neben der Gürbe nahmen die Leute viele andere Natursujets vor die Linse, etwa die Berge, den Wald, Tiere und Pflanzen. Personen sind auf den Bildern nicht zu sehen; Porträts waren vom Wettbewerb ausgeschlossen, weil die Gemeinde nicht mit real existierenden Personen für sich werben will. Auch reine Kunstbilder, auf denen kein Bezug auf Wattenwil erkennbar ist, wurden nicht akzeptiert.

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